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5 QUESTIONS FOR MANON

Manon Zeidler, a young photographer from France, gives tips on how to protect your own photos, explains two projects of hers and allows us to take a look into her head.

What goals do you want to reach with your photography? Do you already have an idea for a future project?

Yes – I am currently working on two projects that I want to realise. One of them is a webpage that gives and enables you to look at a city through other peoples memories and experiences. Every person will be photographed at a place and in an outfit he/she chooses. A red rope is going through the picture that the visitor may follow in order to discover something new.

The other project is a concept for an exhibition that is about historical topics or social problems. The visitor will have to chance to “re-live” the situation based on photography, music and sound.

You studied law. What can you say about the legal status of taking photos in public? What is your tipp to every aspiring photographer? What should they keep in mind legally?

Aaaaah intangible property rights, exciting, difficult and highly discussed profession. Rights of music, photography and paintings are not so simple. Especially with today’s social media – as soon as you put it online, you agree that it is available to everybody. A photo is very easy to copy, it renders nearly impossible to protect. The first thing to do is to get a watermark – primary minimal protection. It is also important to note down that the photos are protected and that using them is only allowed with noting the name and the source on the website. Though, this will unfortunately not prevent somebody copying the pictures. But it could render useful when wanting to sue the copycat or threaten them with a letter from your lawyer.

red threat project.

red threat project.

Three things you’re thinking about when you are taking photos?

I am contemplating on how I could interpret – how I could set a building, a moment or a person into scene differently. I want to try being different! From time to time I try to tell myself a tale and develop a scenario about that building, that moment or that person. At other times, when I’m not that philosophical, I just think: “Don’t move, don’t move, god damn the light!”

How would you describe your style?

Unfortunately, I started engaging in photography more intensively only recently, and that’s why I could not claim having a certain style. There might be something recognisable, but nothing I could put a name on.

Who is your role model in photography and why?

Role model –  I don’t know. I think a lot of artists are interesting and unique, it’s impossible to choose. And as I want to be different, I rather try to build up and develop myself. But recently I discovered Ken Lum. He mixed Pop Art, commercials and street photography in a portrait series between 1993 and 1994. I like this type of photo journalism. It’s like reading a history book, where one can travel to different places and into the past through the eyes of another person. One can learn to interpret the world differently thanks to photography.


Manon Zeidler, eine june Fotografin aus Frankreich, gibt Tipps, wie eigene Fotografie geschützt werden kann, erklärt zwei ihrer zukünftigen Projekte und lässt uns in ihren Kopf blicken.

Was willst du mit dem Fotografieren erreichen? Hast du bereits eine Projektidee für die Zukunft?

Ja, ich arbeite an zwei Projekten die ich gerne umsetzen würde. Das eine wäre eine Internetseite in der man eine Stadt durch die Erinnerungen und Erfahrungen anderer Menschen besichtigen kann. Jede Person ist an dem Ort und in dem Outfit den bzw. das sie ausgesucht hat und wird dort fotografiert. Ein rotes Seil zieht sich durch jedes Foto, der Besucher folgt diesem und entdeckt vielleicht etwas Neues.

Das zweite Projekt wäre ein Ausstellungskonzept, das sich mit historischen Themen oder gesellschaftlichen Fragen beschäftigt. Der Besucher kann mit Hilfe von Fotografie, Musik und Geräuschen die Geschichte erfahren und soll hinterher das Gefühl haben, es selbst erlebt zu haben.

Du hast Jus studiert. Wie bewertest Du die Rechtslage beim Fotografieren in der Öffentlichkeit? Was würdest Du jeder/m angehender/n Fotografen/in raten? Worauf soll er/sie rechtlich achten?

Aaaaah Immaterialgüterrecht, spannend, schweres und hoch diskutiertes Fach! Die Rechte für Musik, Fotografie, Gemälde sind nicht ganz einfach. Besonders heutzutage mit Internet, denn ab dem Moment wo man es im Social Media veröffentlicht, ist man damit einverstanden, dass es allen zur Verfügung steht. Man kann leicht ein Foto kopieren, es ist eigentlich unmöglich es zu beschützen. Das erste wäre seine Fotos mit einem Wasserzeichen zu versehen – erster minimaler Schutz. Wichtig wäre auch auf der eigenen Internetseite zu schreiben, dass die Fotos geschützt sind und dass die Verwendung nur mit Angabe der Quelle möglich ist. Jedoch wird es, einige nicht davon abhalten Fotos zu kopieren. Es könnte aber nützlich sein, falls die Person vor Gericht gebracht oder mit einem Brief vom Anwalt gedroht werden soll.

kisses in vienna.

kisses in vienna.

music in vienna.

music in vienna.

Drei Dinge, die Dir durch den Kopf gehen, wenn du fotografierst?

Wenn ich fotografiere denke ich daran wie ich mein Motiv in Szene setzen kann, sei es ein Gebäude oder eine Person – wie ich das Motiv anders interpretieren könnte. Das ist mein wichtigster Gedanke: anders sein. Ob es in der Wirklichkeit so ist, ist eine andere Geschichte! Ich versuche ab und an mir eine Geschichte zu erzählen, ein Scenario über dieses Gebäude,  den Moment oder Person zu kreieren. Ansonsten, wenn ich nicht so „philosophisch“ bin, denke ich einfach: „Nicht bewegen, nicht bewegen, Gott ist das Licht schlecht!“

Wie würdest Du deinen Stil beschreiben?

Leider beschäftige ich mich erst seit kürzester Zeit mit Fotografie und könnte nicht behaupten, dass ich schon einen besonderen Stil entwickelt habe. Es gibt vielleicht etwas Erkennbares, aber leider noch nichts dem ich einen Namen geben kann.

Wer ist Dein Vorbild in Sachen Fotografie und warum?

Vorbild, weiß ich nicht. Ich finde viele interessant und einzigartig. Es ist unmöglich eine Person auszuwählen. Und ich möchte ja anders sein, ich versuche zu wachsen und mich zu entwickeln. Aber ich habe letztens Ken Lum entdeckt. Er mischt Pop Art, Werbung und Street Fotografie in einer Porträt Serie zwischen 1993-1994. Ich mag diese Art von Foto Journalismus. Es ist wie Geschichtsbücher lesen, wir können damit reisen und in die Vergangenheit schauen. Durch die Augen eines anderen. Man kann die Welt anders interpretieren dank der Fotografie.

black and white romance.

black and white romance.

Photos/Fotos: Manon Zeidler – manon.zeidler@gmx.net
Interview originally received in German.

1 Comment

  • Reply
    Béatrice Schrader
    October 31, 2017 at 1:30 AM

    Bravo Manon !!!!
    You are a multi-talent.
    We are very proud about you.
    love from papy and mamie

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